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Wie behandelt man geschwollenes Zahnfleisch am besten?

Vorab gilt es zu sagen, dass für eine positive Behandlung möglichst Reizstoffe (Tabak/Alkohol) vermieden werden sollten. Außerdem regt Wasser trinken den Speichelfluss an, wodurch Bakterienwachstum gehemmt wird. Die Zähne sollten mindestens 2 mal am Tag geputzt werden. Bei geschwollenem Zahnfleisch bietet sich eine besonders vorsichtige Behandlung an.

Nachdem die Ursachen für geschwollenes Zahnfleisch inzwischen beleuchtet wurden gibt es hier zusammengefasst Tipps und Tricks um mit geschwollenem Zahnfleisch umzugehen und zu behandeln. Immer gilt: Geschwollenes Zahnfleisch durchgehend vorsichtig behandeln!

  • Reizstoffe wie Tabak oder Alkohol sollten vermieden werden
  • Wasser trinken regt den Speichelfluss an, wodurch Bakterienwachstum gehemmt wird
  • Für eine nachhaltige Mundhygiene mindestens 2 mal am Tag die Zähne putzen
  • Mundspülung und Zahnpasta, die ihr Zahnfleisch reizen könnten, durch Produkte ersetzen, die speziell für empfindliches Zahnfleisch entwickelt wurden
  • Gurgeln von Salzwasser kann die Schwellung des Zahnfleisches senken
  • Zuckerfreie kalte Speisen lindern die Symptome
  • Entzündungshemmende Medikamente nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen!
  • Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung kann das Risiko bakterieller Infektionen und Karies, die für geschwollenes und schmerzempfindliches Zahnfleisch verantwortlich sind, reduzieren

Sprechen sie, bei geschwollenem Zahnfleisch, möglichst immer mit Ihrem Arzt oder Zahnarzt, bevor sie es mit der Selbstbehandlung versuchen. Die tägliche Mundhygiene ist für eine nachhaltige Zahnpflege jedoch unerlässlich.

Nichtsteroidale Entzündungshemmer wie Ibuprofen (Dolormin) oder Ketoprofen (Alrheumun) und Aspirin oder Analgetika wie Paracetamol verringern den Schmerz und die Entzündung, die durch Schwellungen verursacht sind.

Mehr Informationen zum Thema Schmerzmittel gibt es im Blogbeitrag: Welches Schmerzmittel ist das Richtige? (Blog)

Bei einer Infektion oder einem Abszess verordnet der Arzt Antibiotika. Das meist verordnete Medikament ist Amoxicillin (Amoxypen).
Bei einer Gingivitis oder blutendem Zahnfleisch kann der Arzt ein antibiotikahaltiges Mundwasser empfehlen, zum Beispiel Chlorhexidin (Curasept).

Natürliche Hilfe bei Zahnfleischschwellungen

Schmerzen und Schwellungen im Mund können durch Kühlen behandelt werden. Ein Eisbeutel* auf der Wange oder ein Eiswürfel* im Mund hilft. Es ist auch möglich das Zahnfleisch mit einem Eiswürfel zu massieren. Da Nerven nur eine sensorische Botschaft übertragen, wird durch das Kühlen nur das Gefühl von Kälte weitergeleitet.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung (Vitamin C, Calcium, etc.) hilft Probleme und Anfälligkeit am Zahnfleisch vorzubeugen und die Wahrscheinlichkeit zu vermindern. Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen, hat Einfluss auf gesundes Bindegewebe und Knochen. Dazu aktiviert es das Immunsystem. Vitaminhaltige Nahrungsergänzungsmittel* helfen den Körper zu stärken.

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Nach dem Essen spült Wasser die Speisen, die zwischen den Zähnen festsitzen, weg. Das beugt Belägen und Zahnsteinbildung vor. Vermeiden von sehr heißen oder sehr kalten Speisen und Getränken. Wenn man Zahnfleischprobleme hat, sollte man lauwarme Speisen und Getränke in Zimmertemperatur zu sich nehmen.

Stress erhöht die Kortisolausschüttung (Hormon, das in der Nebenniere produziert wird). Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine Zahnfleischentzündung.

Nachdem Zitronensaft und Wasser gekocht wurden, wird empfohlen, damit 2-mal täglich zu gurgeln. Dieses Heilmittel noch aus Großmutters Zeit lindert Schwellungen schon nach dem ersten Gurgeln. Man kann auch Zitronensaft mit Hagebuttenextrakt mischen und 2- bis 3-mal täglich benutzen.

Man kann den Mund mit einer Mischung aus heißem Wasser und einem Esslöffel Backpulver spülen, um Zahnfleischschwellungen zu lindern. Dieses Hausmittel aus Großmutters Zeit gibt vorübergehende Erleichterung.

Ein Gel der Aloe vera vermindert Zahnfleischbluten und Schmerzen. Gurgeln mit Aloe vera vermindert Schwellungen des Zahnfleischs. Alternativ dazu kann auch Teebaumöl benutzt werden.

Ausführlichere Infos zu natürlichen Hausmitteln gegen gereiztes und geschwollenes Zahnfleisch findest du im Blogbeitrag „Hausmittel gegen Zahnfleischschwund“ (Blog).

 

Weiterführende Weblinks und Quellenverweise: