Unterschied zwischen Parodontose und ParodontitisUrsachen von ParodontitisHausmittel zur BehandlungAloe veraKlettenwurzelGrüner TeeTeebaumölSalzlösungWasserstoffperoxidMundspülung mit Salbei- oder ThymianteeHausmittel schützen vor Zahnarzt nicht!

Zahnfleischschwund ist eine häufig auftretende Erkrankung des Zahnfleischs. Das Zahnfleisch zieht sich zurück und die Zahnhälse werden immer weiter freigelegt. Im schlimmsten Fall kann es bis zum Zahnausfall führen.

Die Ursache von Zahnfleischschwund kann eine Parodontose oder eine Parodontitis sein. Doch um diese möglichst früh zu bekämpfen helfen schon viele Hausmittel, um den Zahnfleischschwund zu stoppen und zu bekämpfen.

Parodontitis am Zahn

Eine Parodontose beschreibt nicht entzündeten Zahnfleischschwund. Zahnhälse werden mit der Zeit freigelegt. Das sieht unästhetisch aus und bietet ein erhöhtes Risiko für Karies. Bakterien setzen sich einfacher an den Zahnhälsen fest und greifen den Zahn an.

Eine Parodontitis hingegen ist eine Entzündung am Zahnbett. Wenn das Immunsystem versucht Bakterien am Zahnfleisch zu bekämpfen greift es nicht nur diese an, sondern schädigt auch das eigene Zahngewebe.

Neben der eigenen Immunabwehr sondern Bakterien Stoffe (Gifte, Säuren) ab, die das Zahnfleisch und die Zähne schädigen, wodurch Zahnfleischschwellungen und Entzündungen hervorgerufen werden. Durch diese Schwellungen bilden sich kleine Zahnfleischtaschen am Zahnhals. Hier setzen sich Bakterien noch besser fest und sind schwieriger zu entfernen.

Können sich die Bakterien frei entfalten kommt es zu Entzündungen, die zu Zahnfleischrückgang, Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, Mundgeruch und einem schlechten Geschmack im Mund, führen.

Wird die Parodontitis nicht rechtzeitig erkannt oder behandelt kann es im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führen. Eine solche Entzündung kann sich auch auf den ganzen Körper auswirken und das Immunsystem schwächen. Damit erhöht sich beispielsweise auch das Risiko für einen Herzinfarkt.

  • Zahnbeläge (Fördert Bakterienwachstum)
  • Mangelnde Mund- und Zahnhygiene
  • Zahnstein (raue Oberfläche fördert Bakterienwachstum)
  • Zähneknirschen im Schlaf
  • Rauchen (Eingeschränkte Durchblutung des Zahnfleischs)
  • Stress, Depressionen, psychische Erkrankungen
  • Erkrankungen, die das Immunsystem schwächen (HIV, Diabetes, Krebs)
  • Ungesunde vitaminarme Ernährung
  • Fettleibigkeit
  • Genetische Veranlagung
  • Hormonschwankungen (Schwangerschaft, Wechseljahre)

Es gibt diverse Hausmittel, die bei Parodontitis und Zahnfleischschwund Hilfestellung leisten. Oftmals vergisst man welche kleinen Tipps von Oma einem das Leben erleichtern können. Im Folgenden sind 7 Hausmittel zu finden, die einerseits beruhigend auf das Zahnfleisch einwirken oder das Bakterienwachstum eindämmen und stoppen.

Bio Aloe vera Gel* besitzt eine Schmerz- und entzündungshemmende Wirkung. Gel aus Aloe vera sollte vorsichtig auf das Zahnfleisch und an die Zahnhälse aufgetragen werden. Es ist ratsam mehrmals täglich diese Prozedur zu wiederholen. Nachdem man es hat einwirken lassen kann das Gel heruntergeschluckt werden.

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Tipp: Eigene Aloe vera Mundspülung

1 TL Aloe Vera Gel/Saft*

2 Tropfen Teebaumöl*

Für den Geschmack

2 Tropfen Pfefferminzöl*

Danach mit lauwarmen Wasser auffüllen und umrühren – Fertig 🙂

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Ein Tee aus Klettenwurzel* hilft sehr gegen Bakterienwachstum im Mund. Dazu wird 1 TL getrocknete Klettenwurzel in eine Tasse gegeben, die mit heißem Wasser aufgegossen wird. Nach 30 Minuten kann die Kettenwurzel herausgesiebt werden, um den Tee ohne Rückstände zu trinken.

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Grüner Tee* eignet sich sehr gut, um Zahnfleischschwund und gereiztes Zahnfleisch zu beruhigen. Für die optimale Wirkung sollte 2-3 mal täglich grüner Tee getrunken werden.

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Teebaumöl* wirkt antibakteriell und ist somit sehr gut gegen Parodontitis geeignet. Auch hier sollte das Teebaumöl vorsichtig auf das Zahnfleisch aufgetragen werden, damit es einwirken kann. Ratsam ist es diese Prozedur mehrmals täglich zu wiederholen, damit sich der Zustand des Zahnfleischs verbessert.

Der Geschmack einer Salzlösung* sollte nicht vom Einsatz abhalten. Der Mund wird mehrfach am Tag mit einer gesättigten Salzlösung ausgespült. Dazu werden mit einer Zahnbürste sanft die Zahnfleischtaschen und Zahnhälse massiert, damit die Salzlösung ihre Wirkung entfalten kann.

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Um das Bakterienwachstum im Mund einzudämmen enthalten viele Mundspülungen Wasserstoffperoxid*. Die Mundspülung wird wie auch schon bei der Salzlösung mit einer Zahnbüste vorsichtig einmassiert. Danach sollte der Mund mit Wasser ausgespült werden.

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Hierfür werden 2 TL getrocknete Salbeitee* oder Thymianblätter* in eine Tasse gegeben und mit heißem Wasser aufgefüllt. Nach ca. 15 Minuten lassen sich die Blätter ganz einfach absieben und der Tee kann getrunken werden. Auch dieser Tee sollte mehrmals am Tag getrunken werden, damit eine dauerhafte Entspannung des Zahnfleischs eintreten kann.

Diese Hausmittel sind allesamt wirksame Hilfsmittel, um Zahnfleischschwund in Form einer Parodontose oder Parodontitis einzudämmen und zu bekämpfen. Allerdings sollte man trotzdem nicht den Besuch beim Zahnarzt vernachlässigen. Erst der Zahnarzt kann die richtige Diagnose und danach eine professionelle Behandlung bieten. Eine Selbstbehandlung reicht eben nicht in allen Fällen alleine aus.

 

Weiterführende Weblinks und Quellenverweise:

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