IbuprofenParacetamolAcetylsalizylsäure (Aspirin)Fazit

Schmerzmittel im Vergleich

Nicht nur bei geschwollenem Zahnfleisch und Entzündungen im Mundraum greift man zu einem Schmerzmittel. Auch nach einer langen Nacht, bei Rückenschmerzen oder Gliederschmerzen, bedingt durch eine Erkältung, greift man zu Schmerzmitteln. Doch wann passt Ibuprofen, Acetylsalizylsäure – ASS (besser bekannt als Aspirin) oder Paracetamol am Besten und wie wirkt es?

Schmerzmittel gegen Scherzen und geschwollenes ZahnfleischVerspürt man Schmerzen ist dies nicht nur ein Symptom, sondern auch ein Warnsignal des Körpers. Entzündungen, Wunden oder Beschädigungen aktivieren die Schmerzrezeptoren, wodurch Schnerzbotenstoffe entsendet werden. Diese Signale nehmen wir als Schmerzen wahr. Doch häufig verschwinden diese Warnsignale nicht so schnell wie sie gekommen sind. Schmerzmittel blockieren diese Schmerzbotenstoffe und lindern den Schmerz. Doch Nebenwirkungen der Schmerzmittel bringen auch ein erhöhtes Risiko mit sich. Welches Schmerzmittel ist nun das Richtige?

Der Wirkstoff Ibuprofen wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend, deckt damit schon ein breites Spektrum an Schmerzen ab:

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  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Zahnschmerzen
  • Regelschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Erkältungsschmerzen, Fiber
  • Gelenkleiden (Arthrose, Arthritis)
  • Muskelschmerzen

Bei der Einnahme gilt es zu beachten, dass man mehrere Stunden Abstand zwischen der Einnahme verstreichen lässt und die maximale Tagesmenge von 1200 Milligramm nicht überschritten wird. Ältere Menschen sollten weniger einnehmen. In einer Schwangerschaft sollte ab dem 6. Monat komplett darauf verzichtet werden. Im Vergleich besitzt Ibuprofen weniger Nebenwirkungen und wirkt schon nach etwa 15 Minuten. Nebenwirkungen können Sodbrennen, Übelkeit und Durchfall sein.

Paracetamol

Paracetamol ist gerade auch für Kinder, Ältere und Schwangere besser geeignet. Es wirkt bei:

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  • Gliederschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Zahnschmerzen
  • Fieber

Gerade bei Erkältungen oder einem grippalen Infekt wird Paracetamol verwendet. Im Gegensatz zu Ibuprofen und ASS ist es allerdings nicht entzündungshemmend, was bei Zahnscherzen zum Nachteil werden kann, da diese oft mit Entzündungsreaktionen einhergehen.

Die tägliche Höchstdosis liegt bei 4000 Milligramm. Auch hier sollte zwischen den Einnahmen mehrere Stunden Abstand eingehalten werden. Die Höchstdosis sollte nicht überschritten werden, da Paracetamol schnell die Leber angreift. Bei übermäßigem Alkoholkonsum und Leberschädigungen sollte auf Paracetamol verzichtet werden, somit auch bei den klassischen Katerkopfschmerzen.

Acetylsalizylsäure

Acetylsalizylsäure ist am längsten bekannt. Umgangssprachlich oft als Aspirin bekannt, welches diesen Wirkstoff enthält. Anwendung findet es bei:

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  • Kopfschmerzen
  • Zahnschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Gliederschmerzen
  • Fieber

Die Tageshöchstdosis liegt bei 3000 Milligramm. Acetylsalizylsäure wirkt zwar fiebersenkend, entzündungshemmend und schmerzstillend, aber auch blutverdünnend. Daher sollten Kinder, ältere Menschen und Schwangere darauf verzichten. Auch bei Zahnschmerzen, geschwollenem Zahnfleisch oder zahnärztlichen Eingriffen im Mundraum ist davon abzuraten, da es bei solchen Eingriffen zu Blutungen kommen kann. Bei einer längeren Einnahme kann es auch den Magen angreifen und zu Magengeschwüren und Magenblutungen führen.

Fazit

Die Wirkstoffe Acetylsalizylsäure, Paracetamol und Ibuprofen anerkannte und gerne eingesetzte Mittel um Schmerzen zu stillen. Bei reflektierter Einnahme überwiegt die positive Wirkung. Bei Alkohol verzichtet man besser auf Paracetamol. In der Schwangerschaft lässt man Acetylsalizylsäure (Aspirin) besser links liegen. Aber immer gilt – Ist man sich nicht sicher kontaktiert man bestenfalls seinen Hausarzt!

 

Weiterführende Weblinks und Quellenverweise:

 

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